Lachen ist gesund
Gesund beginnt im Mund, Lachen ist gesund ist das Motto des diesjährigen Tages der Zahngesundheit am 25. September. Neben der Zahngesundheit gewinnt damit auch ein Aspekt an Bedeutung, der für die Zahnmedizin und für immer mehr Menschen eine wichtige Rolle spielt: die Psychosomatik.
Lachen steigert das Wohlbefinden, fördert die Kommunikation, schafft soziale Kontakte und baut Stress ab. Lachen aktiviert die Muskeln am ganzen Körper und stärkt das Immunsystem durch die Ausschüttung von Hormonen.
Doch was passiert, wenn man aus biologischen oder psychosomatischen Gründen nicht mehr lachen kann? Rund ein Viertel der Menschen in Deutschland leidet unter psychosomatischen oder psychischen Erkrankungen. Der Zahn-, Mund- und Kieferbereich kann entsprechende Symptome zeigen. Typische Krankheitsbilder können sich manifestieren. Vielen vergeht das Lachen, weil sie sich ihrer Zähne schämen oder weil sie seelische Belastungen in den Kiefer- und Gesichtsbereich projizieren und daran in Form körperlicher Beschwerden leiden.
Im Volksmund heißt es oft: beiß die Zähne zusammen, man beißt sich durch, zeigt dem Gegner die Zähne, nimmt etwas zähneknirschend hin oder kaut an den Problemen. Zähne und Psyche hängen eng zusammen. Der Zahnarzt ist damit gefordert, seinen Blickwinkel auf psychosomatische Aspekte auszudehnen. Gleichermaßen sollte der Patient aufmerksam auf bestimmte Symptome und Verhaltensweisen achten.
Redaktion e|pat|in® / 7.06.2010
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